7 einfache Wege mehr Azubis im Handwerk zu finden

Aus unserer täglichen Zusammenarbeit mit Handwerksbetrieben kennen wir nicht nur das Problem der schwer zu beschaffenden Fachkräfte.Der Nachwuchs bleibt aus, Ausbildungsstellen können nicht besetzt werden. Vielen Unternehmen fehlt die Strategie gezielt für Azubis zu werben. Wir haben 7 einfache Wege zusammengeschrieben mit denen Sie sich selbst auf die aktive Suche nach neuem Personal machen können.

Tipp 1: Bieten Sie eine gute Ausbildung an

Zugegeben, das klingt sehr plakativ. Am Ende gilt der Grundsatz gute Arbeit spricht für sich alleine, so ist es in allen Branchen, Tätigkeitsfeldern und auch in Ausbildungsbetrieben. Wer eine gute Ausbildung anbietet profitiert gleich doppelt. Zum einen arbeiten Sie Ihre Nachwuchskräfte so ein, dass diese direkt mitarbeiten können und Ihnen bereits nach wenigen Monaten einen Mehrwert bieten und zum Anderen spricht sich über Mundpropaganda herum, dass sie Ihren Azubis eine gute Ausbildung bieten.

Tipp 2: Praktika und Tage der offenen Tür

Kontaktieren Sie die Schulen in Ihrer Umgebung. Informieren Sie sich dort über die geplanten Daten zu Tagen der offenen Tür. Diese bieten Ihnen die Gelegenheit Ihren Betrieb vorzustellen und mit den Schülern in einen 1:1 Kontakt zu kommen. Sollten Sie bereits Auszubildende in Ihrem Betrieb haben, nehmen Sie diese mit. Der Erfahrungsaustausch unter jungen Menschen die in der gleichen Lebensphase stecken ist am wertvollsten.

Tipp 3: Sprechen Sie die Sprache der Azubis

Egal ob auf Werbeflyern, Postern, Autowerbung, Kinowerbung oder in Anzeigen auf Social Media. Menschen fühlen sich angesprochen wenn man Ihre Sprache spricht. Dies heißt nicht, dass Sie Jugendwörter verwenden müssen, dabei geht es darum junge Menschen dort abzuholen wo Sie sich aktuell befinden. Hierzu ein paar Gedankenanstöße welche Themen direkt nach der Schule relevant werden:
Der erste Job, das erste Gehalt verdienen, sich eine eigene Wohnung leisten können, sich ein eigenes Auto leisten können, auf eigene Kosten mit Freunden in den Urlaub fliegen usw.
Unsere Empfehlung ist außerdem, verwenden Sie die „Du-Form“ in der Ansprache.

Tipp 4: Perspektive bieten

Wie geht es nach der Ausbildung weiter?
Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern Entwicklungsmöglichkeiten und gehaltliche Perspektiven auf. Investieren Sie in Ihre Mitarbeiter und stämmen Sie die Weiterbildungskosten.

Tipp 5: Pflegen Sie Ihr Image

Die Generation Z ist mit digitaler Technologie aufgewachsen wie keine Generation vor ihr. Bei jeder Entscheidungsfindung wird auf das Internet zurückgegriffen. Umso transparenter sie sich im Internet präsentieren desto attraktiver wirken Sie auf einen potentiellen Bewerber. Achten Sie darauf, dass wenige bis keine negativen Bewertungen von Kunden oder ehemaligen Mitarbeitern auf Google und anderen Portalen zu finden sind.
Zeigen Sie Gesicht auf Ihrer Webseite: Wer steht hinter der Firma, wer arbeitet in Ihrer Firma?

Tipp 6: Vorurteile und Klischees widerlegen

Wir sparen uns an dieser Stelle das Aufzählen der allgemeinbekannten falschen Vorurteile.
In diesem Tipp geht es vielmehr darum die vorhandenen Vorurteile aufzunehmen und diese aktiv umzudrehen.
Beispiele hierfür:
„Handwerker können sich kein Haus leisten“ -> „Handwerker bauen Ihr Haus selbst“
„Handwerker verdienen kein Geld“ -> „Mit 18 einen Audi fahren? Kein Problem mit einer Ausbildung im Handwerk“

Tipp 7: Verkaufen Sie Ihre Stärken

Was macht das Arbeitsklima in Ihrem Unternehmen aus? Was bieten Sie abseits der normalen Benefits.
Bspw. Team Events, Urlaubsgeld, Firmenwagen etc.

Zeigen Sie allgemeine Argumente für eine Ausbildung im Handwerk:
Die Handwerksbranche übersteht auch starke Krisen, gute Handwerksarbeit wird auch in Zukunft benötigt und geschätzt.
Handwerkliche Fähigkeiten bleiben auch nach der Ausbildung erhalten, man profitiert ein Leben lang.

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